Hautarztpraxis Dorittke & Kardorff
Dr. Peter Dorittke, Dr. Bernd Kardorff
Moses-Stern-Str. 1
41236 Mönchengladbach

Telefon: 0 21 66 - 43 47 4
Fax: 0 21 66 - 46 34 0
E-Mail: info@dorittke-kardorff.de

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Hautarztpraxis Dorittke & Kardorff

Photodynamische Therapie

Die photodynamische Therapie (PDT) basiert auf der Interaktion zwischen einer lichtaktiven Substanz (Photosensibilisator) – meistens handelt es sich dabei um Porphyrine bzw. Porphyrinderivate – und Licht. Die bei der PDT verwendeten Photosensibilisatoren sind Farbstoffe, die sich selektiv im Tumorgewebe anreichern und dort aufgrund ihrer spezifischen Absorptionseigenschaften durch ein bestimmtes Licht (meist Rotlicht) angeregt werden können. Bestrahlung des Tumorgewebes, welches im Vergleich zum gesunden Gewebe wesentlich höhere Konzentration des Photosensibilisators aufweist, mit Licht führt zu einer photochemischen Reaktion, die zur weitgehend selektiven Tumorzerstörung führt.

Bereits Anfang der 90er Jahre wurde das Prinzip der lokalen photodynamischen Therapie mit Aminolävulinsäure (ALA), einer Vorläufersubstanz des Blutfarbstoffes Häm, etabliert. Durch äußerliche Behandlung mit ALA kommt es im krankhaften Gewebe zu einer erhöhten Synthese von Protoporphyrin IX (PP IX), das als Photosensibilisator wirkt. ALA wird in einer 20% Konzentration für 3-4 Stunden auf die erkrankte Haut aufgetragen und okklusiv verbunden. Danach erfolgt die Bestrahlung mit einer speziellen Rotlichtlampe, die durchschnittlich 15-20 Minuten pro Hautareal dauert.

Mögliche Nebenwirkungen
Die Therapie wird im Allgemeinen von den Patienten sehr gut vertragen. Während und nach der Bestrahlung können sich sonnenbrandähnliche Schmerzen, Rötung, Schwellung, und sehr selten auch Blasen oder Sekundärinfektionen im behandelten Bereich entwickeln. Die bestrahlte Stelle ist ca. 24 Stunden vermehrt lichtempfindlich und sollte vor Sonnen- und intensiver Lichtbestrahlung geschützt werden. Des Weiteren kann es im bestrahlten Bereich zu leichten Pigmentierungen kommen, die sich üblicherweise mit der Zeit komplett zurückbilden.

Die Vorteile der ALA-PDT sind die geringe Belastung des Patienten (unblutiges, nicht invasives Verfahren), die Einfachheit der Durchführung, die beliebige Wiederholbarkeit und das in der Regel ausgezeichnete Kosmetische Ergebnis. Andere Erkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten sind in der Regel keine Ausschlusskriterien für die Durchführung von ALA-PDT. Die Nachteile der Therapie sind unterschiedlich: starke Schmerzen während der Bestrahlung ( Der Schmerz kann durch geeignete Maßnahmen vermindert werden) und der, im Vergleich zu manchen Therapien, größere Zeitaufwand.

Ein wesentlicher Faktor für den Langzeiterfolg der ALA-PDT sind regelmäßige Nachkontrollen (halbjährlich, spätestens jährlich), um etwaige Rezidive rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls einer erneuten Behandlung zuzuführen.

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